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Was Sie schon immer über Kraftstoffe wissen wollten

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Preise, Anwendungen, Herstellung

Die Preise

Die Kraftstoffpreise werden von verschiedenen Faktoren bestimmt. Dazu zählen einerseits die internationalen Rohöl- und Mineralölmärkte, der Kurs des Dollars, der Einfluss von Spekulanten und Hedge Fonds, die Höhe der Steuern und Abgaben, die von Land zu Land stark variieren, die Distributions- und Vermarktungskosten sowie vor allem die jeweilige Wettbewerbssituation.

  • Steuern und Abgaben 

    • Energiesteuer für Kraftstoffe:
      • 65 Cent/Liter bei Ottokraftstoffen
      • 47 Cent/Liter bei Dieselkraftstoffen
    • Mehrwertsteuer:
      • 19 Prozent
    • EBV-Abgabe für Pflichtbevorratung:
      • 0,27 Cent/Liter für Ottokraftstoffe
      • 0,3 Cent/ Liter für Dieselkraftstoffe

    Deckungsbeitrag
    Die Vermarktung von Kraftstoffen, Transport und Verteilung sowie der Unterhalt eines modernen Tankstellennetzes kosten viel Geld. Hierfür muss ein Deckungsbeitrag erwirtschaftet werden. Zu den anfallenden Kosten der Vermarktung zählen Vertriebs- und Verwaltungskosten, Spedition zur Tankstelle, Aufwendungen für Investitionen und Umweltauflagen, Grundstücksmieten, Forschungskosten, sowie die Provision der Tankstellenpartner. Sie verkaufen den Kraftstoff als selbständige Unternehmer im Namen und auf Rechnung von Rheinland Kraftstoff. Dafür erhalten sie eine fixe Provision, die unabhängig vom aktuellen Säulenpreis ist.

  • Das hängt von den Entwicklungen an den Märkten ab. Je höher die Volatilität, desto häufiger ändern sich die Preise an den Tankstellen. Je intensiver der Wettbewerb, desto wahrscheinlicher sind Preisbewegungen. Deutschland gehört innerhalb der EU zu den wettbewerbsintensivsten Märkten.

  • Ausschlaggebend für die Preise an der Tankstelle sind die Marktverhältnisse und die Beschaffungskosten und nicht der deutsche Ferienkalender.

    Es gibt jedoch jahreszeitlich bedingte Nachfrageveränderungen bei bestimmten Produkten, die verstärkte Preisausschläge verursachen können. Beispielsweise  steigt im Herbst in der Regel die Nachfrage nach Heizöl und damit nicht nur der Preis für Heizöl sondern auch für Diesel.

  • In Deutschland gibt es zur Zeit  gut 14.000 Tankstellen, die von insgesamt rund 1.500 verschiedenen Tankstellenunternehmen mit durchaus unterschiedlichen Geschäftsmodellen geführt werden. Die Tankstellen stehen untereinander in hartem Wettbewerb. Da Autofahrer selbst bei kleinen Preisdifferenzen zwischen unterschiedlichen Tankstellen zumeist die Station mit den niedrigsten Preisen anfahren, beobachten die einzelnen Tankstellen das Verhalten ihrer benachbarten Mitbewerber genau. Bei Preisreduzierungen in der Nachbarschaft ziehen sie in der Regel so schnell wie möglich nach, um keine Kunden zu verlieren.

    Hinzu kommen Sondereffekte wie zum Beispiel Supermärkte. Sie versuchen über niedrige Kraftstoffpreise an ihren Tankstellen Kunden zum Einkauf in ihren Supermärkte zu bewegen. Tankstellen in ihrer Umgebung können dann nur überleben, wenn sie ihre Preise an die des Billiganbieters annähern.

    Sobald dann einer der Marktteilnehmer unter dem Druck seiner Einstandspreise die Preise nach oben korrigiert, zieht der Wettbewerb in der Regel nach. Nach einer solchen Erhöhung bröckeln die Preise allerdings in Cent-Schritten auch schnell wieder ab. Die Kraftstoffpreise sind somit ständig in Bewegung.

  • Nein, Preisabsprachen sind kartellrechtlich verboten.

  • Maßgeblich für die Entwicklung der Kraftstoffpreise in Europa sind die Notierungen am Spotmarkt in Rotterdam. Hier werden fertige Produkte wie Benzin, Diesel oder Heizöl zur sofortigen Lieferung gehandelt. Ihre Notierungen spiegeln zwar die Entwicklung der Rohölmärkte sowie der Raffinerieerzeugnisse wieder, doch letztendlich bestimmen immer Angebot und Nachfrage den Endpreis.

  • Der weitaus überwiegende Teil des Marktes für Rohöl und Mineralölprodukte wird in US-Dollar abgewickelt. Daher hat jede Änderung des Dollarkurses Einfluss auf den Endverbraucherpreis. Wenn der Dollar gegenüber dem Euro stärker notiert, verteuert sich dadurch die Energieversorgung in der Eurozone. Ein starker Euro hingegen verbilligt den Ölimport und die Energieversorgung.

  • Rohöl und Mineralölprodukte werden auf weltweit organisierten Spot- und Warenterminbörsen gehandelt. In den letzten Jahren gab es verstärktes Interesse von Investoren und Hedgefonds an den internationalen Rohstoffbörsen. Dies hat zu erhöhten Schwankungen der Ölpreise (Volatilität) beigetragen.

  • Die anhaltende politische Instabilität in einigen wichtigen Produzentenländern, insbesondere im Nahen und Mittleren Osten, verursacht immer wieder Unsicherheit bezüglich der Verfügbarkeit von Rohöl. Hierdurch wurden in der Vergangenheit oft erhebliche Schwankungen des Rohölpreises verursacht; insbesondere dann, wenn das Rohölangebot ohnehin schon knapp war.


Schon mal darüber nachgedacht?

Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.


– Hermann Hesse –

Über Rheinland Kraftstoff

Die Rheinland Kraftstoff GmbH betreibt seit über 40 Jahren ein Tankstellennetz, welches sich über das gesamte Bundesgebiet erstreckt und ist damit das größte mittelständische Unternehmen seiner Art auf dem deutschen Markt.

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